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Gedenkstätte Bäckerstraße / 1. und 2. Weltkrieg

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges, 1922

Erster Weltkrieg (1914-1918)
Anfang der 1920er Jahre wurde der Denkmalsplatz hergerichtet. Auf den vier Seiten des Denkmals stehen die Namen der getöteten Soldaten aus dem Kirchspiel Zeven mit den Ortschaften Oldendorf, Brüttendorf, Badenstedt, Brümmerhof und Hemel. Die nötigen Mittel für das Denkmal kamen zum größten Teil mit Spenden zusammen.

Die monumentale Gestaltung mit Schwert, krönendem Stahlhelm und der Inschrift „Unseren Helden im Weltkrieg 1914-1918“ spiegelt die Haltung der damaligen Zeit. Das sinnlose Massensterben in den Schützengräben wird im Nachhinein zu Heldentod und Opfer für das Vaterland verklärt. Im Sockel wurde damals ein Dokument hinterlegt, das betont: „Deutsches Heldentum, Vaterlandstreue und Heimatliebe sollten als ein geschlossenes Bild den kommenden Geschlechtern zur Nacheiferung an diesem Orte eine würdige Erinnerungsstätte finden.“

Eine Aufforderung, die in ihrer psychologischen Wirkung zur Wegbereitung für den nächsten Krieg beitrug, den Zweiten Weltkrieg.

Denkmal für die Kriegstoten des 2. Weltkrieges, 2014

Zweiter Weltkrieg (1939-1945)
Für die Toten des Zweiten Weltkriegs wurde zum mahnenden Gedenken ein Stelenfeld geschaffen. Für jeden Kriegstoten aus Zeven (ohne Ortsteile) wurde eine Stele aufgestellt, auf der der Name, Geburts- und Sterbejahr eingraviert sind. Folgende Liste der Kriegstoten enthält zudem die genauen Geburts- und Sterbedaten sowie  den Sterbeort.

Zu den Kriegstoten gehören Soldaten und Dienstverpflichtete ebenso wie die durch Kriegseinwirkungen getöteten Zivilisten, von denen die meisten bei den Kämpfen um Zeven Ende April 1945 ums Leben kamen.

Das Schicksal vieler Soldaten ist bis heute ungeklärt.

Sie wurden für tot erklärt oder gelten als vermisst.

Ihre Namen sind nicht mehr vollständig zu ermitteln.

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  • Bäckerstraße