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Petrikirche

Ihr erster Bau entstand um 1250 aus Feldsteinen. Eine romanische Rundbogenpforte an der Südseite des Chores erinnert noch heute an diese frühe Bauphase. Um 1300 wurde die Kirche zu einem hochgotischen Backsteinbau erweitert.

Mittelalterliche Kunst und historische Glocken

Zu den Besonderheiten der Petrikirche zählen ein Backsteinlettner aus dem 15. Jahrhundert mit Schnitzfiguren von Christus und den zwölf Aposteln sowie ein großes mittelalterliches Kruzifix.

Auch der Hochaltar, die hölzerne Kanzel und zwei historische Bronzeglocken prägen die Ausstattung. Eine der Glocken wurde 1490 vom berühmten Glockengießer Gerhard van Wou gefertigt.

Historisch bedeutsam ist zudem die Verbindung zu Johann Joachim Winckelmann: Der spätere Kunstgelehrte wurde 1717 in der Petrikirche getauft.
Ihr Team von StadtM

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  • Petrikirchhof 4