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Rheinsberger Zeitung

Die Rheinsberger Zeitung ist weit mehr als nur ein ehemaliges Pressehaus – sie gilt heute als eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit in Rheinsberg, die tief in die Geschichte der Stadt eingebettet ist. Das traditionsreiche Gebäude steht als Symbol für das kulturelle und gesellschaftliche Leben vergangener Zeiten und erinnert an die Blütezeit des lokalen Zeitungswesens im 19. Jahrhundert.

Geschichte und Architektur der Rheinsberger Zeitung

Ende des 19. Jahrhunderts wurde das eindrucksvolle Eckhaus neu errichtet – massiv gebaut und mit einem eleganten schmiedeeisernen Balkon verziert. Die in der Fassade eingelassenen Initialen „JM“ verweisen vermutlich auf den Berliner Rentier Johann Marzinkowski, der als Bauherr gilt.

Bis in das Jahr 2011 waren an der Ecke des Gebäudes noch Reste der historischen Reklame zu erkennen, die einst auf die Rheinsberger Zeitung, Buchdruckerei, Buchbinderei sowie Buch- und Papierhandlung hinwiesen – ein sichtbares Stück Stadtgeschichte, das heute als Sehenswürdigkeit besondere Aufmerksamkeit verdient.

Vom Verlagshaus zur lebendigen Stadtgeschichte

Die Nutzung des Hauses erzählt von stetigem Wandel: 1892 war hier Wittkays Hutfabrik, ab 1894 bis 1906 befand sich darin der Verlag und die Druckerei der Rheinsberger Zeitung.

Später wurde das Gebäude zum Wohnhaus – unter anderem lebten dort der Fischermeister C. Buwert, der Stadtverordnetenvorsteher A. Bittkau und verschiedene Handwerker, darunter die Schneidermeister M. Röding und F. Behr. Jede Epoche hinterließ ihre Spuren, die das Gebäude zu einer lebendigen Sehenswürdigkeit Rheinsbergs machen.

Eine Sehenswürdigkeit mit kulturellem Erbe

Heute steht die ehemalige Rheinsberger Zeitung stellvertretend für die Geschichte der lokalen Presse, des Handwerks und der städtischen Entwicklung. Besucher, die Rheinsberg erkunden, sollten dieses geschichtsträchtige Haus unbedingt in ihre Route aufnehmen.

Es ist nicht nur architektonisch interessant, sondern auch ein Ort, der von den Menschen und Geschichten der Stadt erzählt – eine wahre Sehenswürdigkeit, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Ihr Team von StadtM

Bild © Ausgabe von 1914 und Hausreklame, Zustand 2005 (Qelle: SGR.e.V.)

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  • Königstr. 5