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Evangelische Stadtpfarrkirche St. Laurentius

Mitten im Herzen von Rheinsberg erhebt sich die Evangelische Stadtpfarrkirche St. Laurentius, eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ihr markanter Turm und die beeindruckende Architektur erzählen von Jahrhunderten bewegter Geschichte und machen die Kirche zu einem unverzichtbaren Ziel für alle, die Rheinsberg entdecken möchten.

Eine Sehenswürdigkeit mit mittelalterlichen Wurzeln

Die Ursprünge der Kirche reichen bis in das 13. Jahrhundert zurück. Der frühgotische Ostteil und die nördliche Sakristei zeugen von der mittelalterlichen Baukunst, die im Laufe der Zeit mehrfach erweitert und erneuert wurde. Besonders prägend war der Wiederaufbau nach dem Stadtbrand von 1566, der durch Achim von Bredow veranlasst wurde.

Ihm zu Ehren befindet sich im Kircheninneren ein kunstvoller Sandstein-Epitaph, der gemeinsam mit seiner Gemahlin dargestellt ist – ein eindrucksvolles Zeugnis der lokalen Geschichte und eine sehenswerte Besonderheit dieser Sehenswürdigkeit.

Kunstvolle Innenausstattung und musikalisches Erbe

Im Inneren der Kirche erwartet Besucher eine einzigartige Kombination aus Renaissance- und Barockelementen. Die Kanzel von 1568, der kunstvoll gearbeitete Taufstein aus Terrakotta und das reich verzierte Altarretabel von 1576 zählen zu den Highlights.

Auf der Westempore erklingen zwei bedeutende Orgeln: die Scholtzeorgel von 1767 und die Nußbückerorgel von 1994. Sie sorgen nicht nur während der Gottesdienste, sondern auch bei Konzerten und Kirchenführungen für eindrucksvolle Klangerlebnisse – ein weiterer Grund, warum die Kirche als Sehenswürdigkeit in Rheinsberg so geschätzt wird.

Architektur und barrierefreier Zugang

Die heutige Gestalt des Gebäudes entstand über Jahrhunderte hinweg: Feldsteinmauern, Backsteinvorhallen und Kreuzgratgewölbe prägen das Bild dieser traditionsreichen Sehenswürdigkeit. Nach Bränden in den Jahren 1635 und 1740 wurde der Turm mehrfach erneuert und erhielt schließlich im 18. Jahrhundert sein charakteristisches Erscheinungsbild.

Auch an die Barrierefreiheit wurde gedacht: Ein ausgeschilderter Seiteneingang mit Rampe ermöglicht Rollstuhlfahrern den bequemen Zugang zur Kirche. Selbst das Kopfsteinpflaster vor dem Eingang wurde durch abgeflachte Steine besser begehbar gemacht.
Ihr Team von StadtM

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  • Kirchplatz 3