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Gefangenenfriedhof

Der Gefangenenfriedhof in Parchim ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit, die an die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts erinnert. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 entstand in Parchim eines der größten Kriegsgefangenenlager Norddeutschlands.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde früh ein Friedhof angelegt, der sich bis 1919 auf rund 11.000 m² erweiterte. Diese Sehenswürdigkeit dokumentiert eindrucksvoll die Schicksale von über 1.400 Soldaten verschiedener Nationen, darunter Russen, Serben, Franzosen, Engländer und Belgier.

Sehenswürdigkeit als Ort des Gedenkens und der Erinnerung

Heute ist der Gefangenenfriedhof eine ruhige und zugleich eindrucksvolle Sehenswürdigkeit in Parchim. Nach mehreren Umgestaltungen wurde das Gelände 1962 zu einem Ehrenhain entwickelt.

Neben den Gräbern aus dem Ersten Weltkrieg erinnert die Sehenswürdigkeit auch an Opfer des Zweiten Weltkrieges, darunter Ostarbeiter und Militärangehörige. Ein bereits 1916 errichtetes Denkmal, initiiert von französischen Gefangenen, unterstreicht die besondere Bedeutung dieses Ortes.
Ihr Team von StadtM

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  • Dammer Weg