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Die Rote Kapelle in Großkitzighofen
Die Rote Kapelle in Großkitzighofen ist eine der charmantesten Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Lamerdingen. Das kleine, rund 150 Jahre alte Gotteshaus trägt gleich mehrere Namen: Während sie in den Fachbeschreibungen als „Kapelle zu den 14 heiligen Nothelfern“ geführt wird, ist sie im Volksmund als Rote Kapelle oder Seelenkapelle bekannt.
Durch ihre besondere Bauweise und Geschichte hat sie sich zu einem echten Blickfang im Ortsbild von Großkitzighofen entwickelt.
Bauweise und Geschichte der Roten Kapelle
Errichtet wurde die Rote Kapelle in den Jahren 1868/69. Auffällig ist ihr charakteristisches Äußeres, das ihr den Namen verlieh: Die roten Ziegel, die auf den ersten Blick an norddeutsche Backsteingotik erinnern, sind in Wirklichkeit nur aufgemalt. Unter dieser Schicht befinden sich schlichte Ziegelsteine, die teilweise aus dem nahegelegenen Unterigling stammen.
Dieser kunstvolle Anstrich verleiht der Kapelle ihren unverwechselbaren Charme und macht sie zu einer besonderen Sehenswürdigkeit für Einheimische und Besucher gleichermaßen.
Spiritueller Ort und kulturelles Erbe
Die Rote Kapelle in Großkitzighofen ist nicht nur ein historisches Bauwerk, sondern auch ein Ort der Andacht und Stille. Sie erinnert an die lange religiöse Tradition der Region und spiegelt den tiefen Glauben der Dorfgemeinschaft wider.
Als kleine, aber bedeutende Sehenswürdigkeit in der Gemeinde Lamerdingen lädt sie dazu ein, innezuhalten, die Architektur zu bewundern und ein Stück lokaler Geschichte zu erleben.
Ihr Team von StadtM
