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Brunnen Ankumer Quitt – Eine unverwechselbare Sehenswürdigkeit in Ankum in der Samtgemeinde Bersenbrück

Im Zentrum der niedersächsischen Gemeinde Ankum, einem charmanten Ort in der Samtgemeinde Bersenbrück, steht eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: der Brunnen „Ankumer Quitt“.

Direkt vor dem historischen Rathaus gelegen, zieht dieser Brunnen nicht nur die Blicke der Passanten auf sich, sondern erzählt auch eine humorvolle und zugleich tiefgründige Geschichte über die Menschen, die hier leben. Für Einheimische, Touristen und Besucher aus der gesamten Region ist der Brunnen eine beliebte Sehenswürdigkeit mit einzigartigem kulturellem Wert.

Eine Sehenswürdigkeit mit lokaler Identität und viel Charme

Kunst trifft Geschichte: Die Entstehung des Brunnens
Der Brunnen „Ankumer Quitt“ ist das Werk des renommierten Künstlers Dr. Reinhard Krüsselmann. Er schuf ein Kunstobjekt, das weit mehr ist als nur ein dekoratives Element im Ortskern.

Die Gemeinde Ankum übernahm die Planung und Umsetzung dieses besonderen Projekts, der begleitende Text stammt vom Autor Wilhelm Krümpelmann. Das Ergebnis ist eine Sehenswürdigkeit, die Geschichte, Identität und Humor in sich vereint – eine Seltenheit unter den regionalen Denkmälern.

Seit seiner Fertigstellung ist der Brunnen ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, ein Fotomotiv für Besucher und ein Identifikationssymbol für die Bevölkerung. Wer heute durch Ankum spaziert, kommt an dieser Sehenswürdigkeit kaum vorbei – und will es auch nicht.

Die Geschichte des „Ankumer Quitt“ – Humor mit Biss

Die Anekdote hinter dem Namen
Was bedeutet eigentlich „Ankumer Quitt“? Diese Frage stellte sich vor rund 150 Jahren auch ein Fremder, der in Ankum auf den neugierigen Gastwirt Mähler traf. Als der Besucher wissen wollte, was es mit dem seltsamen Begriff auf sich habe, bat Mähler ihn listig, näher zu kommen und ihm sein Ohr zu reichen – denn die Erklärung sei geheim.

Als der Fremde sich vorbeugte, biss ihm der Wirt ins Ohr. Diese augenzwinkernde Szene steht symbolisch für den schlitzohrigen, humorvollen Charakter der Ankumer – und genau dieser Wesenszug wurde mit dem Begriff „Ankumer Quitt“ sprichwörtlich.

Ein regionaler Chronist beschreibt das „Ankumer Quitt“ als eine Mischung aus Pfiffigkeit, Lebensfreude und einer Prise Frechheit. Der Begriff wurde zu einem Markenzeichen des Ortes. Auch der Osnabrücker Dichter und Pastor J.M. Seling setzte dem Phänomen ein literarisches Denkmal. In einem Lied über das „Ankumsk Quitt“ dichtete er:

„Tugendhaft wandeln mit munterem Schritt,
klüglich und weislich ist Ankumsches Quitt.“

So wird aus einem kleinen Streich eine große Geschichte – und aus dieser Geschichte eine Sehenswürdigkeit, die ihresgleichen sucht.

Eine Sehenswürdigkeit mit mehreren Ebenen

Die Figuren am Brunnen erzählen Geschichten
Am Brunnen sind verschiedene Figuren aufgestellt, die nicht nur die berühmte Szene mit dem Ohrbiss darstellen, sondern auch typische Charakterzüge der Ankumer Bevölkerung verkörpern: Witz, Schlauheit, Lebensfreude und eine gewisse Gelassenheit. Diese Symbolik macht den Brunnen zu einer Sehenswürdigkeit, die mit einem Augenzwinkern auf die Kultur und Mentalität des Ortes hinweist.

Erinnerung an ehemalige Ortsteile
Darüber hinaus verweist der Brunnen auf die bis 1972 eigenständigen Gemeinden, die heute zur Gemeinde Ankum gehören: Aslage, Brickwedde, Druchhorn, Holsten, Rüssel, Tütingen, Westerholte sowie der Ortsteil Loxter Ort. Diese Hinweise machen den Brunnen auch zu einem Ort der Erinnerung und des Zusammenhalts. Er ist damit nicht nur eine künstlerische Sehenswürdigkeit, sondern auch ein historisches Denkmal, das die Entwicklung der Gemeinde widerspiegelt.

Warum der Brunnen „Ankumer Quitt“ eine herausragende Sehenswürdigkeit ist

Ein Ausflugsziel für Groß und Klein

Ob man aus der Gemeinde selbst kommt, aus einem Ort der Samtgemeinde Bersenbrück oder einen Ausflug aus Osnabrück oder Umgebung plant – der Brunnen „Ankumer Quitt“ ist eine lohnenswerte Sehenswürdigkeit. Er lädt nicht nur zum Verweilen ein, sondern regt auch zum Schmunzeln und Nachdenken an.

Für Familien bietet sich der Besuch ebenso an wie für Schulklassen, Kunstinteressierte oder Menschen, die auf der Suche nach dem „typisch Ankumer“ sind. Besonders in Kombination mit einem Spaziergang durch den Ortskern, einem Besuch im Rathaus oder einem Kaffee in der Nähe wird der Ausflug zur Sehenswürdigkeit auch zum kulturellen Erlebnis.

Identitätsstiftung für die Region
Der Brunnen symbolisiert die Eigenständigkeit und den Charakter Ankums innerhalb der Samtgemeinde Bersenbrück. Er hebt sich von anderen Denkmälern ab, weil er nicht auf Ernsthaftigkeit, sondern auf eine spielerische Art des Erinnerns setzt. Genau diese Mischung macht ihn zu einer Sehenswürdigkeit, die im Gedächtnis bleibt.

Der Brunnen „Ankumer Quitt“ – Eine humorvolle und tiefgründige Sehenswürdigkeit mitten in Ankum

In der Vielzahl der Denkmäler und Kunstwerke in der Region Bersenbrück sticht der Brunnen „Ankumer Quitt“ durch seinen besonderen Charme hervor. Er erzählt eine Geschichte, bringt Menschen zum Lachen, erinnert an vergangene Zeiten und ist dabei ein echtes Symbol für die Lebensart in Ankum.

Wer eine Sehenswürdigkeit mit Persönlichkeit, künstlerischem Anspruch und historischer Tiefe sucht, ist hier genau richtig.

Ein Besuch am Brunnen „Ankumer Quitt“ ist nicht nur ein Blick in die Vergangenheit, sondern auch ein Erlebnis der besonderen Art – typisch für Ankum, typisch für die Samtgemeinde Bersenbrück.
Ihr Team von StadtM

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