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Dorfkirche Kölln
Der Feldsteinbau entstand im 15. und 16. Jahrhundert und beeindruckt mit seinem gotischen Südportal, das von einem mehrfach abgestuften Backsteingewände eingerahmt wird.
Der Kirchturm verbindet einen massiven Feldsteinsockel mit einem Fachwerkaufsatz aus dem 18. Jahrhundert und wird von einer barocken Haube gekrönt.
Nachdem die Kirche Anfang der 1990er Jahre wegen Einsturzgefahr umfassend restauriert wurde, präsentiert sich diese Sehenswürdigkeit heute wieder in ihrem historischen Glanz.
Zu den Höhepunkten der Ausstattung zählt der gotische Schnitzaltar mit barocker Einfassung, dessen Figuren Anna, Maria mit dem Jesuskind sowie den heiligen Nikolaus zeigen.
Auch die Kanzel von 1562, das historische Kirchengestühl, der Taufständer von 1662 und die Tafelgemälde auf der Orgelempore sind sehenswert.
Die Grüneberg-Orgel von 1904 und die Glocke von 1873 ergänzen das historische Ensemble.
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