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Dorfkirche Grapzow
Der rechteckige Backsteinbau mit seinem dreiseitigen Ostabschluss und dem markanten Staffelgiebel aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts prägt das Ortsbild bis heute.
Ursprünglich war die Kirche Filialkirche von Kessin, bevor sich der Pfarrsitz im 18. Jahrhundert nach Grapzow verlagerte. Damit gewann die Dorfkirche eine zentrale Bedeutung für das kirchliche Leben der Region.
Die schlichte Ausstattung aus der Bauzeit verleiht dem Kirchenraum eine ruhige und authentische Atmosphäre.
Eine Besonderheit dieser Sehenswürdigkeit ist der freistehende hölzerne Glockenstuhl auf dem Friedhof. Dort hängt neben einer weiteren Glocke eine Glocke aus dem Jahr 1491 und damit eines der ältesten erhaltenen Ausstattungsstücke der Kirche.
Ihr Team von StadtM
