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Das Börde-Museum Ummendorf, gelegen im historischen "Alten Holzkreis", ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Region und ein bedeutender Ort für alle, die sich für die Geschichte und Kultur der Magdeburger Börde interessieren.
Gegründet wurde das Museum am 16. November 1924 vom Heimatverein und beherbergt heute eine beeindruckende Sammlung, die das ländliche Leben und die Geschichte der Region lebendig werden lässt.
Das Museum verfügt über eine umfangreiche landeskundliche Forschungsbibliothek mit etwa 20.000 Bänden. Die Sammlung umfasst Fachliteratur zur Landwirtschaft, Landeskunde, historische Landkarten aus dem 17. bis 20. Jahrhundert sowie zahlreiche Werke zu bäuerlichen Traditionen und Bräuchen, darunter Mundartdichtungen und Volkslied- sowie Sagensammlungen aus der Börde.
Diese einzigartige Bibliothek ist ein wertvolles Informationszentrum für Historiker, Forscher und Interessierte.
Die Ausstellung im Inneren des Museums bietet einen faszinierenden Einblick in das Leben der Bauern und Landarbeiter der Region. Mit originalgetreuem Mobiliar, traditionellen Trachten und authentischen Arbeitsgeräten wird die historische Lebensweise der Menschen in der Magdeburger Börde anschaulich dargestellt.
Besonders spannend ist das Freigelände des Börde-Museums, wo historische Landmaschinen und Dampfpfluglokomobile ausgestellt sind. Diese Zeitzeugen der Landwirtschafts- und Industrierevolution geben Besuchern einen einzigartigen Eindruck der technischen Entwicklung in der Region.
Das Börde-Museum in Ummendorf ist somit nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern auch ein lebendiger Ort der Geschichte, der sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für die breite Öffentlichkeit viele spannende Entdeckungen bereithält.
