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Staumauer der Fürwiggetalsperre
Die Staumauer der Fürwiggetalsperre in Meinerzhagen ist eine beeindruckende Sehenswürdigkeit und ein bedeutendes Bauwerk der regionalen Wasserwirtschaft. Die denkmalgeschützte Mauer wurde in den Jahren 1902 bis 1904 nach den Plänen von Prof. Dr.-Ing. Otto Intze errichtet.
Als massive Gewichtssteinmauer aus Bruchsteinen gebaut, verbindet sie technische Funktion mit architektonischer Gestaltung und gilt heute als bemerkenswerte Sehenswürdigkeit in der Region.
Architektur und besondere Bauweise
Die Staumauer verläuft bogenförmig im Grundriss und zeigt zahlreiche architektonische Details im neoromanischen Stil. Charakteristisch für diese Sehenswürdigkeit sind die kleinen Häuschen der Entnahmestellen am Fuß der Mauer sowie die zwei runden Schiebertürme innerhalb des Staubeckens.
Zusätzlich prägen fünf Überlauföffnungen und polygonale Aussichtskanzeln an den Enden der Mauer das Erscheinungsbild. Die durch Werksteinteile gegliederte Bruchsteinmauer verleiht der Anlage ein eindrucksvolles und historisches Gesamtbild.
Sehenswürdigkeit mit regionaler Bedeutung
Der Bau der Fürwiggetalsperre hatte einen wichtigen Zweck: Sie sollte helfen, den Pegelstand der Ruhr zu regulieren und so die Wasserversorgung des Ruhrgebiets auch in Zeiten geringer Wasserführung sicherzustellen.
Ihr Team von StadtM
