{"id":3697,"date":"2025-09-25T08:54:03","date_gmt":"2025-09-25T06:54:03","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtm.de\/Lamerdingen\/?p=3697"},"modified":"2025-09-25T09:06:10","modified_gmt":"2025-09-25T07:06:10","slug":"geschichte-lamerdingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadtm.de\/Lamerdingen\/geschichte-lamerdingen\/","title":{"rendered":"Geschichte Lamerdingen"},"content":{"rendered":"<h2 data-start=\"410\" data-end=\"492\"><strong>Geschichte Lamerdingen &#8211; Von alemannischen Wurzeln bis zur modernen Gemeinde<\/strong><\/h2>\n<p data-start=\"494\" data-end=\"1059\">Lamerdingen liegt im Landkreis Ostallg\u00e4u in Bayern und ist heute eine Gemeinde mit mehreren Ortsteilen \u2013 darunter Dillishausen, Gro\u00dfkitzighofen und Kleinkitzighofen. Seine <strong data-start=\"666\" data-end=\"690\">Historie Lamerdingen<\/strong> reicht weit zur\u00fcck und spiegelt typische Entwicklungen im Allg\u00e4u wider: mittelalterliche Siedlungsgr\u00fcndungen, kirchliche Einfl\u00fcsse, Herrschaftswechsel und moderne Gemeindestruktur. In diesem Artikel erfahren Sie, wie <strong data-start=\"908\" data-end=\"930\">Lamerdingen fr\u00fcher<\/strong> war, welche Stationen die <strong data-start=\"957\" data-end=\"984\">Geschichte Lamerdingens<\/strong> gepr\u00e4gt haben und wie die <strong data-start=\"1011\" data-end=\"1043\">Stadtentwicklung Lamerdingen<\/strong> heute aussieht.<\/p>\n<h3 data-start=\"1066\" data-end=\"1117\"><strong>Alemannische Ursiedlung und Namensentwicklung<\/strong><\/h3>\n<p data-start=\"1119\" data-end=\"1170\"><strong>Erste Spuren: \u201eLademutinga\u201c und freie M\u00e4nner<br \/>\n<\/strong>Lamerdingen war bereits in alemannischer Zeit besiedelt, wie der Name und die Lage belegen. Der Name entwickelte sich aus \u201eLademutinga\u201c, \u00fcber Formen wie \u201eLadem\u00fctingen\u201c oder \u201eLadematingen\u201c, hin zu \u201eLamerdingen\u201c, wie er ab dem 16. Jahrhundert h\u00e4ufiger gebraucht wurde.<\/p>\n<p data-start=\"1478\" data-end=\"1805\">Die fr\u00fchen Bewohner waren freie M\u00e4nner (\u201eLademutinger\u201c), die im Mittelalter bedeutende Freiheiten besa\u00dfen, etwa das Waffentragen. Einige G\u00fcter in Lamerdingen wurden als frei, unvogtbar und undienstbar bezeichnet \u2013 was auf die Selbstst\u00e4ndigkeit und Eigenverantwortung der Bewohner hinweist.<\/p>\n<h3 data-start=\"1812\" data-end=\"1862\"><strong>Kirchliche Struktur und Herrschaftseinfl\u00fcsse<\/strong><\/h3>\n<p data-start=\"1864\" data-end=\"1915\"><strong>Pfarrei, Kirche und kirchliche Zugeh\u00f6rigkeit<br \/>\n<\/strong>Schon im 11. Jahrhundert war Lamerdingen Pfarrei; die Kirche von St. Martin wird erstmals 1067 erw\u00e4hnt. Die Kirche selbst d\u00fcrfte im Kern aus dem 12.\/13. Jahrhundert stammen; im Laufe der Zeit wurden Erweiterungen durchgef\u00fchrt \u2013 um etwa 1500 am Turm, Chor und Langhaus; im 18. Jahrhundert kam ein Umbau durch Michael Stiller hinzu, Sakristei und Vorhalle wurden erg\u00e4nzt. Restaurierungen erfolgten in den Jahren 1893 und 1939.<\/p>\n<p data-start=\"2419\" data-end=\"2630\">Vor der S\u00e4kularisation geh\u00f6rte Lamerdingen zum Hochstift Augsburg. Nach 1803, im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses, ging die Herrschaft an den bayerischen Staat \u00fcber.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3698\" aria-describedby=\"caption-attachment-3698\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3698 size-large\" title=\"Geschichte Lamerdingen\" src=\"https:\/\/stadtm.de\/Lamerdingen\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Geschichte-Lamerdingen-1024x347.jpg\" alt=\"Geschichte Lamerdingen\" width=\"1024\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/stadtm.de\/Lamerdingen\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Geschichte-Lamerdingen-1024x347.jpg 1024w, https:\/\/stadtm.de\/Lamerdingen\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Geschichte-Lamerdingen-300x102.jpg 300w, https:\/\/stadtm.de\/Lamerdingen\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Geschichte-Lamerdingen-768x260.jpg 768w, https:\/\/stadtm.de\/Lamerdingen\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Geschichte-Lamerdingen-600x204.jpg 600w, https:\/\/stadtm.de\/Lamerdingen\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Geschichte-Lamerdingen.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3698\" class=\"wp-caption-text\">Geschichte Lamerdingen<\/figcaption><\/figure>\n<h3 data-start=\"2637\" data-end=\"2698\"><strong>Die Ortsteile: Dillishausen, Gro\u00df\u2011 und Kleinkitzighofen<\/strong><\/h3>\n<p data-start=\"2700\" data-end=\"2719\"><strong>Dillishausen<br \/>\n<\/strong>Dillishausen, etwa 2,5 km n\u00f6rdlich von Buchloe an der Staatsstra\u00dfe 2035 gelegen, geh\u00f6rt seit der Gebietsreform 1978 zur Gemeinde Lamerdingen. Seine Geschichte ist eng verbunden mit Buchloe und mit der Urmark Wiedergeltingen. Der Name war fr\u00fcher etwa Tullishusen (auch Tullishausen), sp\u00e4ter Dillishausen. Erste urkundliche Erw\u00e4hnung fand 1299 statt, bei einem Verkauf an das Kloster Stams. 1311 kam der Ort samt Kirchenpatronat an das Hochstift Augsburg.<\/p>\n<p data-start=\"3252\" data-end=\"3285\"><strong>Gro\u00df\u2011 und Kleinkitzighofen<br \/>\n<\/strong>Gro\u00dfkitzighofen wurde 1067 erstmals erw\u00e4hnt unter Namen wie \u201eKuzzenkova\u201c, \u201eChuzzinchova\u201c. Mit der Zeit erhielt der Ort den heutigen Namen, der \u201eH\u00f6fe der Leute der Chuzzo\u2011Sippe\u201c bedeutet. Bis ins 14. Jahrhundert bestanden Rechte und G\u00fcter bei den Herren von Rohrbach und dem Kloster Ottobeuren. Die Pfarrkirche St. Stephan in Gro\u00dfkitzighofen weist ein hohes Alter auf; ihre erste bekannte Erw\u00e4hnung eines Pfarrherrn stammt aus 1376. Kleinkitzighofen teilt in vielen Belangen die Geschichte und Landschaft mit Gro\u00dfkitzighofen, insbesondere hinsichtlich Landschaftsformen wie dem Kitzighofer Moos, ein bedeutendes Biotop.<\/p>\n<h3 data-start=\"4026\" data-end=\"4105\"><strong>Lamerdingen fr\u00fcher: Politische Ver\u00e4nderungen und moderne Gemeindegr\u00fcndung<\/strong><\/h3>\n<p data-start=\"4107\" data-end=\"4169\"><strong>S\u00e4kularisation, bayerische Verwaltung und Gemeindeedikt<br \/>\n<\/strong>Mit der S\u00e4kularisation 1803 endete die kirchliche Herrschaft des <a href=\"https:\/\/www.dwds.de\/wb\/Hochstift\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Hochstifts<\/a> Augsburg \u00fcber Lamerdingen. Der Wandel brachte neue Eigentumsverh\u00e4ltnisse und eine Umstrukturierung der Verwaltung. 1818 folgte im K\u00f6nigreich Bayern das Gemeindeedikt, wodurch Gemeinden wie Lamerdingen eine moderne kommunale Struktur erhielten.<\/p>\n<p data-start=\"4572\" data-end=\"4614\"><strong>Gebietsreformen und Eingemeindungen<br \/>\n<\/strong>Ein entscheidender Schritt in der <strong data-start=\"4650\" data-end=\"4682\">Stadtentwicklung Lamerdingen<\/strong> war die Gebietsreform in den 1970er Jahren. Am 1. Mai 1978 wurden die Gemeinden Dillishausen, Gro\u00dfkitzighofen und Kleinkitzighofen eingegliedert. Damit entstand die heutige Gesamtgemeinde Lamerdingen mit ihren Ortsteilen.<\/p>\n<h3 data-start=\"4951\" data-end=\"5029\"><strong>Stadtentwicklung Lamerdingen: Infrastruktur, Dorferneuerung und Wachstum<\/strong><\/h3>\n<p data-start=\"5031\" data-end=\"5080\"><strong>Infrastruktur und heutige Gemeindestruktur<br \/>\n<\/strong>Lamerdingen liegt etwa 8\u202fkm n\u00f6rdlich von Buchloe und ist Teil der mittleren Allg\u00e4uer Region. Geographisch geh\u00f6rt die Gemeinde zur Lech\u2011Wertach\u2011Ebene. Das Klima, die Bodenverh\u00e4ltnisse und die N\u00e4he zu gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten pr\u00e4gen seit jeher die Siedlungs- und Entwicklungsdynamik.<\/p>\n<p data-start=\"5397\" data-end=\"5665\">Einwohnerzahlen zeigen stetiges Wachstum: In den letzten Jahrzehnten nahm die Gemeinde deutlich zu. Bez\u00fcglich der heutigen Ortsteile besteht die Gesamtgemeinde aus Lamerdingen, Dillishausen, Gro\u00dfkitzighofen und Kleinkitzighofen.<\/p>\n<p data-start=\"5667\" data-end=\"5716\"><strong>Dorferneuerung und Bewahrung des Ortsbilds<br \/>\n<\/strong>Ein pr\u00e4gendes Projekt f\u00fcr Lamerdingen war die Dorferneuerung, die in allen vier Ortsteilen \u00fcber viele Jahre umgesetzt wurde und 2019 erfolgreich abgeschlossen wurde. Dabei wurden ortsbildpr\u00e4gende Geb\u00e4ude erhalten, Verkehrswege verbessert, \u00f6ffentliche R\u00e4ume und Pl\u00e4tze umgestaltet sowie soziale und kulturelle Infrastruktur gest\u00e4rkt. B\u00fcrgerengagement spielte eine wichtige Rolle \u2013 Arbeitskreise aus der Bev\u00f6lkerung arbeiteten mit Fachleuten zusammen, um die Stadtentwicklung Lamerdingen fr\u00fchzeitig mitzugestalten.<\/p>\n<h3 data-start=\"6317\" data-end=\"6389\"><strong>Historie Lamerdingen sichtbar machen: Alte Dokumente und Chroniken<\/strong><\/h3>\n<p data-start=\"6391\" data-end=\"6441\"><strong>Urkunden und erste schriftliche Erw\u00e4hnungen<br \/>\n<\/strong>Die erste urkundliche Erw\u00e4hnung Lamerdingens stammt aus dem Jahr 1067. In dieser Urkunde wird Lamerdingen in Verbindung mit kirchlichen Besitzungen und Rechten genannt \u2013 ein Beleg daf\u00fcr, wie mittelalterliche Herrschafts- und Kirchenstruktur die Region pr\u00e4gte.<\/p>\n<p data-start=\"6744\" data-end=\"6900\">F\u00fcr die Ortsteile gibt es ebenfalls fr\u00fche Dokumente: beispielsweise erw\u00e4hnt Dillishausen 1299, Gro\u00dfkitzighofen 1067.<\/p>\n<p data-start=\"6902\" data-end=\"6933\"><strong>Heimatbuch und Chroniken<br \/>\n<\/strong>Ein Heimatbuch f\u00fcr Lamerdingen und seine Ortsteile wurde \u00fcber viele Jahre vorbereitet. Ziel war, die <strong data-start=\"7036\" data-end=\"7063\">Geschichte Lamerdingens<\/strong> und das Leben fr\u00fcherer Generationen in einem umfassenden Werk zu dokumentieren. Dieses Heimatbuch enth\u00e4lt Chroniken der H\u00e4user, Erz\u00e4hlungen von Alltagsleben, Fotos und Anekdoten, die Lamerdingen fr\u00fcher gepr\u00e4gt haben, und richtet sich gleicherma\u00dfen an Einheimische und an Besucher mit historischem Interesse.<\/p>\n<h3 data-start=\"7460\" data-end=\"7511\"><strong>Wie Geschichte Lamerdingen heute wirkt<\/strong><\/h3>\n<p data-start=\"7513\" data-end=\"7887\">Die <strong data-start=\"7517\" data-end=\"7541\">Historie Lamerdingen<\/strong> zeigt, dass der Ort nicht nur durch geografische Lage und Herrschaftszugeh\u00f6rigkeit gepr\u00e4gt wurde, sondern auch durch ein starkes Bewusstsein f\u00fcr Tradition, Gemeinschaft und Erhalt des Ortsbilds. Die <strong data-start=\"7741\" data-end=\"7773\">Stadtentwicklung Lamerdingen<\/strong> verbindet heute Bewahrung historischer Strukturen mit moderner Infrastruktur und dem Engagement der B\u00fcrgerschaft.<\/p>\n<p data-start=\"7889\" data-end=\"8191\">Interaktive Stadtpl\u00e4ne, Chroniken und Heimatb\u00fccher erm\u00f6glichen es \u2013 gerade f\u00fcr Historisch Interessierte und Touristen \u2013 die Spuren von Lamerdingens Vergangenheit sichtbar zu machen: Wo stand die alte Kirche, wie haben sich die Ortsteile entwickelt, welche historischen Geb\u00e4ude sind erhalten geblieben.<\/p>\n<p data-start=\"8193\" data-end=\"8426\">Wer Lamerdingen heute besucht oder dort lebt, findet eine Gemeinde, in der <strong data-start=\"8268\" data-end=\"8290\">Lamerdingen fr\u00fcher<\/strong> nicht in Vergessenheit geraten ist \u2013 sondern gelebte Geschichte, die sich in Kirche, Ortsbild und gemeindlicher Struktur widerspiegelt.<br \/>\nIhr Team von <a href=\"https:\/\/stadtm.de\/\">StadtM<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte Lamerdingen &#8211; Von alemannischen Wurzeln bis zur modernen Gemeinde Lamerdingen liegt im Landkreis Ostallg\u00e4u in Bayern und ist heute eine Gemeinde mit mehreren Ortsteilen \u2013 darunter Dillishausen, Gro\u00dfkitzighofen und Kleinkitzighofen. 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