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Die Peterskirche in Kösching - Eine historische Sehenswürdigkeit
Die Peterskirche in Kösching ist nicht nur ein Ort der Anbetung, sondern auch ein bedeutendes kulturelles Erbe der Region. Erstmals im Jahr 1336 erwähnt, zählt die Kirche zu den ältesten Bauwerken des Marktes.
Der Ursprung des Kirchenbaus reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, was sie zu einem faszinierenden Anziehungspunkt für Geschichtsinteressierte macht. Besonders bemerkenswert ist die Erweiterung des Langhauses im Jahr 1735, als auch das charakteristische Türmchen hinzugefügt wurde.
Die Peterskirche verdankt ihre prächtige Ausstattung den Köschinger Pflegern, die im nahen Schloss residierten. Sie trugen maßgeblich dazu bei, dass die Kirche zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung wurde.
Architektonische Besonderheiten der Peterskirche
Die Altäre der Peterskirche
Eine der beeindruckendsten Eigenschaften dieser Kirche sind die drei kunstvollen Altäre. Der Hauptaltar, verziert mit spätgotischen Figuren der Apostel Andreas und Paulus, wird von der majestätischen Figur des hl. Petrus gekrönt.
Diese eindrucksvollen Darstellungen ziehen Besucher nicht nur aufgrund ihrer religiösen Bedeutung an, sondern auch durch ihre kunsthistorische Einzigartigkeit.
Der linke Seitenaltar bietet ein bemerkenswertes Holzrelief, das auf volkstümliche Weise den bethlehemitischen Kindermord darstellt. Diese Darstellung stellt die Verbindung zwischen Religion und der alltagsnahen Perspektive der Menschen her, was besonders für Bürger von Kösching von Bedeutung ist.
Der rechte Seitenaltar, geschaffen um 1520 vom talentierten Landshuter Bildhauer Stephan Rottaler, zeigt die Krönung Mariens. Diese kunstvolle Schnitzerei ist ein weiteres Highlight und stellt die Verbindung der Kirche zur hohen Kunst dar.
Der Altarstein des Hauptaltars ist besonders bemerkenswert, da er einst als Grabstein eines römischen Soldaten diente und dem Kirchenraum eine ganz besondere historische Dimension verleiht.
Renovierungen für die Zukunft
Die altehrwürdige Peterskirche hat durch die Jahre viele Herausforderungen gemeistert. Die umfassenden Renovierungsarbeiten in den Jahren 1960 und 1982, sowohl innen als auch außen, zeigen das Engagement der Köschinger Bürger, dieses Baudenkmal zu bewahren.
Aktuell finden Zusatzarbeiten statt, bei denen der Dachstuhl saniert wird. Diese Maßnahmen sind unerlässlich, um die Stabilität und Sicherheit der Kirche zu gewährleisten.
Dank zahlreicher kleiner und größerer Spenden aus der Bevölkerung wird die Peterskirche, die älteste Kirche des Marktes, auch für zukünftige Generationen erhalten.
Die Kirche als Mittelpunkt der Gemeinschaft
Die Peterskirche ist mehr als nur eine Sehenswürdigkeit in Kösching; sie ist auch ein zentraler Ort für die Gemeinschaft. Sie veranstaltet regelmäßig Gottesdienste und besondere Anlässe, die sowohl für die Bürger als auch für Besucher der Region von Bedeutung sind.
Diese Ereignisse fördern den Zusammenhalt und die Tradition in der Region, was die Kirche zu einem lebendigen Teil des alltäglichen Lebens in Kösching macht.
Ein Besuch der Peterskirche lohnt sich
Für alle Bürgerinnen und Bürger von Kösching und den umliegenden Gemeinden ist die Peterskirche eine unverzichtbare Sehenswürdigkeit. Sie verkörpert nicht nur die reiche Geschichte der Region, sondern bietet auch einen beeindruckenden Einblick in die Kunst und Architektur vergangener Jahrhunderte.
Ein Besuch der Peterskirche ist daher nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch eine wertvolle Möglichkeit, die Gemeinschaft zu stärken und die kulturelle Identität zu erleben.
Nutzen Sie die Gelegenheit, diese historische Kirche in Kösching zu erkunden – ein Ort, der Geschichte atmet und den Glauben lebendig hält.
Ihr Team von StadtM
